Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten erkennen und fördern mit der PSI-Diagnostik

PSI Aufbaukurs „Motive“ mit OMT/MUT Lizenzierung

3-tägiger PSI-Diagnostikkurs für Sozialarbeiter, Pädagogen, Psychologen und Coachs in der Beratung und Begleitung von Jugendlichen und Erwachsenen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung

Termin

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PSI-Diagnostik

Mit gezielter Diagnostik den Kern der Lösung finden und Veränderungsprozesse zum besseren Selbstmanagement anleiten

PSI Aufbaukurs Motive mit OMT/MUT Lizenzierung

Effiziente und nachhaltige Veränderungsprozesse fördern mit der TOP-EOS Diagnostik nach Prof. Dr. Julius Kuhl.

Grundlagen

In den ersten 2 Tagen des Seminars werden Grundkenntnisse der PSI-Theorie in Bezug auf das komplexe Feld sozialer Motive praxisnah vermittelt. Es geht um die Motive: Beziehung, Leistung, Macht und Freiheit. Motive sind eine wichtige Grundlage des Erfahrungslernens.

Im PSI-Diagnostikkurs, der auf den PSI-Grundkurs aufbaut, widmen wir uns vor allem den Tests zu den bewussten (MUT) und unbewussten (OMT) Motiven, die unsere Handlung leiten.   Die Handhabung der Tests zur Selbststeuerung (SSI/HAKEMP) wurden bereits im Grundkurs erlernt.  Jeder Teilnehmer erhält die Möglichkeit zu einem kostenlosen MUT/OMT Scan, um das funktionsanalytische Verstehen an sich selbst oder mit einem Klienten einmal auszuprobieren.  Es wird am eigenen Testresultat gelernt und die Interpretation geübt.  Der Austausch in der kleinen Teilnehmergruppe ist bereichernd und schafft die Grundlage für ein professionelles Netzwerk von PSI-Kompetenzberatern/innen in Belgien und den angrenzenden Ländern Luxemburg und Deutschland.

Der 3. Ausbildungstag ist als Supervisionstag konzipiert und ist integraler Bestandteil der Ausbildung.  Er dient dazu erste Erfahrungen mit der Testdiagnostik in der Gruppe zu besprechen, Themen zu vertiefen und Antworten auf eventuelle Fragen zu erhalten.

Vermittelte Inhalte

  • Motive in der PSI-Diagnostik – Vertiefung
  • Die Motivumsetzungsstile – Antriebskräfte für unser Verhalten
  • Bewusste Motivumsetzungsstile in der PSI-Diagnostik (MUT)
  • Unbewusste Umsetzungsstile in der PSI-Diagnostik (OMT)
  • Funktionsanalyse von Motivdiskrepanzen
  • Wiederholung der Kenntnisse zur Selbststeuerung (SSI) und der Handlungs- und Lageorientierung (HAKEMP)
  • Auswertungsleitfaden für die PSI-Diagnostik
  • Auswertungsgespräche führen

Zielgruppen

  • Sozialarbeiter/innen
  • Pädagogen/innen
  • Psychologen/innen
  • Jugendarbeiter/innen
  • Coaches

Zulassungsvoraussetzung

PSI-Grundkurs, Studium und Beratungserfahrung

Nach Abschluss der 2 Tage: Lizenzierung für den MUT/OMT (Motiv-Umsetzungstest, Operanter Multi-Motiv-Test)

Nach Abschluss des 3-tägigen PSI-Diagnostikkurs (inkl. Supervisionstag) erhält jeder Teilnehmer das Zertifikat zum/zur PSI-Kompetenzberater/in für die Testmodule TOP 240° “Selbstmanagement und Motive”.

Durch die aktive Teilnahme werden die Kursteilnehmer lizenziert die TOP-Diagnostik beruflich zu nutzen und Testlizenzen bei IMPART zu erwerben.

Als Kooperationspartnerin der Impart GmbH bin ich autorisiert in Belgien und Luxemburg Lizenzierungsveranstaltungen zu leiten. Die Ausbildungen bauen aufeinander auf und ermöglichen nach und nach die Lizenzierung, um später die PSI-Diagnostik in der täglichen Arbeit anwenden zu dürfen.

Referentin

Veronika Mausen

Sozialarbeiterin, PSI-Kompetenzberaterin, PSI-Lehrtrainerin

Veranstalter

EOS-Akademie, www.eos-akademie.be
Hünningen 273, 4760 Büllingen, Belgien

+32 (0)473 73 08 87 – info@eos-akademie.be

Veranstaltungsort

„Spritzenhaus“
Hünningen 80a
4760 Büllingen
Belgien

Teilnehmerzahl

min. 4 Personen

Teilnahmebeitrag

695,00€, im Preis enthalten sind die individuelle Testung der bewussten und unbewussten Motive mit Auswertung, Kursunterlagen, Arbeitsblätter, sowie Getränke und Knabbereien (Mittagessen nicht einbegriffen)

Motivdiskrepanz

Motivdiskrepanzen sind wissenschaftlich mehrfach bestätigte Vulnerabilitätsfaktoren, die die Persönlichkeitsentwicklung blockieren und Leistung und Lebensqualität schmälern können. Es sind sogar psychosomatische Erkrankungen als Folge bestimmter Motivdiskrepanzen wissenschaftlich bestätigt worden.

Motivdiagnostik

Die Mehr-Ebenen-Persönlichkeitsdiagnostik nach Prof. Dr. Julius Kuhl stellt die Motivdiagnostik ins Zentrum eines jeden Entwicklungsprozesses. Hier finden sich zusätzliche Angelpunkte für Orientierung und Veränderung. Denn nur, wer nach seinen inneren Bedürfnissen, Werten und Zielen lebt, und diese in Einklang bringt, kann Erfolg und Lebensqualität bewahren oder entwickeln. Der Vorteil der Motivdiagnostik ist, dass man sie sehr gut in den verschiedenen Praxisfeldern anwenden kann.

Die einzelnen Test im Überblick

Dieser Teil-Test der PSI-Diagnostik misst implizite Motivausprägungen sowie die individuelle Art und Weise, wie wir diese in Handlungen umsetzen. Implizite Motive basieren auf frühen affektiven Erfahrungen, die Kinder im Hinblick auf die Befriedigung ihrer Bedürfnisse in ihrer sozialen Umwelt gemacht haben. Sie sind unmittelbar an positive Erfahrungen geknüpft. Daher können sie als energetisierende Antreiber wirken. Implizite Motive geben Menschen Kraft, wenn sie diese in ihrem privaten und beruflichen Leben verwirklichen können.

Dieser Teil-Test der PSI-Diagnostik misst, wie stark das individuelle Empfinden bezüglich der eigenen bewussten Motive ausgeprägt ist. Er erhebt außerdem wie diese nach eigener Einschätzung gewohnt oder bevorzugt im Alltag umgesetzt werden.

Explizite Motive entspringen bewussten Selbstzuschreibungen. Sie sind Teil des Selbstkonzeptes, das ein Mensch angesichts der Anforderungen und Erwartungen wichtiger Bezugspersonen sowie Normen und Regeln der sozialen Umwelt entwickelt hat.

Implizite (OMT) und explizite Motive (MUT) sind zwei voneinander unabhängige, eigenständige Systeme. Sie wirken aber funktional zusammen.

Stimmen implizite und explizite Motivausprägungen überein, führt dies zu emotionalem Wohlbefinden und hoher Lebenszufriedenheit. Stimmen sie nicht oder nur wenig überein, kann dies permanenten inneren Stress auslösen. In der Folge können gewollte Handlungsausführungen sowie emotionales und körperliches Wohlbefinden enorm beeinträchtigt sein.

Dieser Teil-Test der PSI-Diagnostik misst, ob ein Mensch unter erhöhtem Stress  (u. a. ausgelöst durch Motivkonflikte) handlungsfähig bleibt oder eher dazu neigt, in einer Lage zu verharren.

Dieser Teil-Test der PSI-Diagnostik misst die Selbststeuerungs-Kompetenzen. Diese befähigen einen Menschen, mit momentan subjektiv empfundenem Stress angemessen umzugehen. Das Selbststeuerungs-Inventar zeigt nutzbare Ressourcen und Entwicklungspotenziale für spezifische Lebenssituationen und -phasen auf. Selbststeuerungs-Kompetenzen können ein Leben lang entwickelt und trainiert werden.